design school


Before designing a new matrix-typeface, Ina made a computer program which gave essential support: it not only offered endless possible solutions but also modeled the whole process.
She trained herself to drill the computer, limiting its dominant stream of possibilities, forcing it to focus on what she wants: ideas of a certain type. Some of the results she used, others she simply threw away.
Perhaps in the future people are going to complain about abusing machines, misusing their innocence, so for the moment we should enjoy unspoiled machinated beauty as much as we can.



M35

Mit der Entstehung der (lateinischen) Schrift haben wir uns mehr und mehr an die Buchstaben und besonders an die Buchstabenformen angepasst. Allerdings gibt es keine Ur - Form für jeden Buchstaben, es gibt keine Formel für ein "A", ein "B" oder ein "C". Es gibt verschiedene A - Formen, die mehr oder weniger dem entsprechen, was wir als A kennen. In der Bildschirmtypografie muss sich die Buchstabenform dem Medium, bzw. dem Pixelraster des Monitors anpassen. Wenn also die Form durch das Raster gegeben ist und aus einzelnen Pixeln besteht, kann der Computer diese Formen auch selbst erstellen.

M35 beschäftigt sich mit der rechnergesteuerten Generierung von Buchstaben. Auf einem 7x5 Pixelraster werden vom Computer Formen erstellt. Da der Computer keine Vorgaben für jede Buchhstabenform bekommt und auch keine "Gestaltungsregeln" kennt, entstehen teilweise sehr fremde, jedoch interessante Buchstabenformen, die dann unter Anwendung der "Gestaltungsregeln" manuell bis hin zur kompletten Schrift weiterverarbeitet werden können. Das Ergebnis ist dann das Resultat einer vom Computer zufällig generierten Form, die wir als Buchstaben interpretiert haben.