Years
About „X", as a letterform, a variable, and a sign of the times
2002 winter
Der Gegenstand meiner Untersuchung ist das „X" in seiner ursprünglichen Bedeutung, Teil des Alphabets zu sein, sowie die sich daraus im Laufe der Zeit entwickelte unabhängige Variable. Heutzutage impliziert das „X" das Geheimnisvolle, es ist kraftvoll und interessant. Das „X" gehört zu den seltensten aller Schriftzeichen, denn nur wenige deutsche Wörter (keine davon einheimisch) beginnen mit einem „X", dennoch ist es in seiner symbolischen Eigenart äußerst flexibel einsetzbar. Durch die einfache und klare Ausstrahlung der sich zwei kreuzenden Linien, hat es auch einen interessanten gestalterischen Aspekt. Das zentrale Thema ist dabei eine Hommage an das „X". Das „X" ist das Zeichen der Zeichen. Es soll außerdem aufgezeigt werden, dass es das flexibelste aller Zeichen ist. Das Buch wird gestalterisch und inhaltlich mehr „X" aufweisen können, als irgend ein anderes Buch jemals zuvor. Bei dem Format und dem Raster wird konsequent Bezug auf die Proportionen des „X" genommen. Das „X" wird nicht nur inhaltlich, sondern auch gestalterisch im Mittelpunkt der Untersuchung stehen.